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Interview: Nikolai Roth von Maklaro

Nikolai Roth, Geschäftsführer Maklaro

Nikolai Roth von Maklaro

Herr Roth, welches Problem wollen Sie mit Maklaro lösen?

Die Idee zu Maklaro hatte ich im Jahr 2013. Nach mehreren enttäuschenden Erfahrungen mit Immobilienmaklern wuchs in mir der Wunsch, den undurchsichtigen Maklermarkt in die digitale und transparente Welt des Internets zu übertragen. Mit dem Online-Immobilienmakler Maklaro möchte ich die alteingesessene Immobilienbranche wachrütteln und die verstaubte Arbeitsweise traditioneller Immobilienmakler revolutionieren. Maklaro zeichnet sich durch eine besonders transparente Arbeitsweise und digitale Maklerdienstleistungen aus, die für große Effizienzgewinne sorgen und so den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht werden. Mit Maklaro kann man nun effizient und unkompliziert Immobilien verkaufen. Bis 2020 wollen wir durch unsere technologiegetriebene Strategie, zunehmendes Brand-Building und damit Steigerung der Markenbekanntheit einer der Top 10 Makler nach dem transaktionierten Umsatzvolumen in Deutschland sein.

Wie setzen Sie sich gegen die Konkurrenz durch?

Die Konkurrenz auf dem Immobilienmarkt ist bekanntermaßen sehr groß. Seit ca. 2 Jahren, vor allem aber seit der Einführung des Bestellerprinzips sind viele digitale Immobilienmakler, Makler-Vermittlungsportale und weitere neue PropTechs auf den Markt gedrängt, die teilweise identische oder sich stark ähnelnde Geschäftsmodelle aufweisen.

Besonders in Metropolen mit sehr guter Nachfrage nach Immobilien wächst die Konkurrenz. Die hohe Nachfrage nach Immobilien macht den Maklerberuf für immer mehr Menschen – vielfach auch ohne Qualifikation – interessant. Dem begegnet Maklaro mit besserem Service und mehr Informationen. Vom ersten Kontakt bis zum Verkauf wissen sich unsere Kunden in den Händen eines Profis. Indem wir jeden Schritt beim Immobilienverkauf mit einem Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet besetzt haben und zu 100 Prozent transparent über ein Online-Cockpit arbeiten, können wir unseren ausgezeichneten Service garantieren.

Maklaro hat gegenüber dem traditionellen Wettbewerb weitere entscheidende Vorteile. Durch die Digitalisierung nahezu aller Schritte beim Immobilienverkauf, wird der gesamte Prozess des Immobilienhandels transparent und unkompliziert gestaltet und wir können unsere Makler konsequent im Verkauf einsetzen. Modernste Technik nutzen wir primär für die Automation interner Prozesse, sodass sich unsere Mitarbeiter voll und ganz auf das Kerngeschäft und die persönliche Betreuung der Kunden konzentrieren können.

Zusammengefasst ergibt sich daraus für unsere tägliche Arbeit eine Kombination aus moderner Technik und persönlichem Service, quasi ein Hybridmakler, der sich bewährt hat und bereits vielfach ausgezeichnet wurde.

Welches sind Ihre wichtigsten Märkte?

Unsere Zielgruppe sind private Verkäufer von Wohnimmobilien in ganz Deutschland.
Dazu gehören nicht nur Luxusimmobilien in nachfragestarken Metropolen, sondern auch Objekte in deren Speckgürtel. Das Angebot von Maklaro richtet sich vor allem an Immobilieneigentümer, die Unterstützung in Form eines sachkundigen Profis beim Verkauf ihrer Immobilien suchen.

Ist es leicht Ihr Geschäftsmodell in andere Länder zu exportieren?

Ein Geschäftsmodell über Grenzen hinweg in andere Länder zu exportieren, ist natürlich immer eine recht anspruchsvolle und kostenintensive Aufgabe. Bislang agiert Maklaro nur auf dem deutschen Markt. Andere Märkte beobachten wir aktiv, da die starke digitale Komponente in unserem Geschäftsmodell relativ leicht zu internationalisieren ist.

Erwarten Sie im Markt der “neuen Makler” eine Konsolidierung auf Anbieterseite?

Wie auch andere Branchenexperten, erwarte ich definitiv eine Konsolidierung der “neuen Makler”. Die digitalen Technologien haben endlich den Immobiliensektor erreicht. Mehr als 100 PropTechs sind auf dem deutschen Markt aktiv. Das Bestellerprinzip hat einen regelrechten Gründerboom ausgelöst. Fast täglich drängen neue Anbieter auf den Immobilienmarkt und versuchen, die Prozesse rund um die Vermietung, die Bewirtschaftung und vor allem den Verkauf von Immobilien zu verändern.

Allerdings bleibt zu beachten, dass es sich bei Immobilien nicht um schnell umschlagende Waren (“Fast Moving Consumer Goods”) handelt, die ohne größeren Informationsbedarf verkauft werden können. Manchen Startups geht daher schon die Luft aus, andere erhalten millionenschwere Investitionen. Die junge Szene konsolidiert sich.

Was schreiben Sie über die Gründung von Maklaro in Ihren Memoiren?

In meinen Memoiren werde ich darüber schreiben, wie ich mit meiner Idee etwas verändern konnte und etwas Großes geschaffen habe. Ich bin mir sicher, dass sich durch Startups wie Maklaro in der Branche noch einiges ändern wird. Die alte, verstaubte Immobilienbranche wird sich dauerhaft nicht gegen den digitalen Wandel stemmen können. Der Immobilienhandel wird in Zukunft noch transparenter, digitaler und einfacher werden.

In meinen Memoiren werde ich viel zu erzählen haben, denn mit Maklaro haben wir schon jetzt die Immobilienbranche umgekrempelt. Das ist aber nicht die Leistung eines Einzelnen, sondern nur mit einem Team schlauer Köpfe zu bewerkstelligen gewesen. Wie andere PropTechs haben auch wir das Gefühl, etwas in Gang gebracht zu haben, dass große Wellen schlägt. Nicht ohne Grund bezeichnet man uns in der Branche als die “Jungen Wilden” oder auch als Pioniere.

Wenn ich in die Zukunft blicke, dann kann ich sehr optimistisch sein, weil ich weiß, dass ich mit meinem Team noch viel mehr vollbringen werde.

20. Januar 2017

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